Referenzen

Wohnungsbau Maintal

Projektsteuerung

Mit diesem Wohnungsbauprojekt wurde das bereits bestehende Gemeindezentrum und Kindergarten der Evangelischen Kirchengemeinde in Maintal-Dörnigheim ergänzt.

Auf dem Grundstück sind vier Baukörper entstanden: Im Norden rahmen sie den zentralen Hof des Gemeindezentrums, während sie sich im Süden um einen weiteren Hof gruppieren. Gemeinsam formen sie ein harmonisches Ensemble, das als Mehrgenerationenwohnen konzipiert wurde.

In den vier Gebäuden sind 47 Wohnungen entstanden – für Senioren, große Familien mit mehreren Kindern, Singles und Menschen mit besonderen Wohnbedürfnissen, darunter auch rollstuhlgerechte Einheiten. Zudem gibt es einen Bereich für soziale und gemeinschaftliche Nutzung. Jede Wohnung verfügt über einen Balkon oder eine (Dach-)Terrasse, während die Erdgeschosswohnungen zusätzlich kleine Gärten haben.

Ein zum Gemeindeplatz orientierter Gemeinschaftsraum schafft einen Treffpunkt für die Bewohner. Hier können gemeinsame Aktivitäten und Feierlichkeiten stattfinden, wodurch wertvolle Synergien zwischen dem Wohnquartier und der Kirchengemeinde entstehen.

Die markante Dachlandschaft mit ihren „gedrehten“ Firstlinien interpretiert die traditionellen Satteldächer der Umgebung neu und schlägt gestalterisch eine Brücke zum gegenüberliegenden Gemeindezentrum. Besonders im zweiten Obergeschoss wird das Dach als gestalterisches Element spürbar – es bildet zugleich die Decke der Wohnungen und schafft so einzigartige Räume mit besonderer Atmosphäre. Fotos und Text: © Kramm & Strigl, Architekten und Stadtplanergesellschaft mbH, Darmstadt

Das Projekt wurde in 24 Monaten Bauzeit umgesetzt. Die Projektleitung und Umsetzung erfolgte als Angestellter der Smits Wohnen GmbH.

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Wohnungsbau Ober-Erlenbach

Projektleitung

Mit dem Projekt „Wohnen am Hühnerstein“ wurden drei moderne Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 31 Eigentumswohnungen in Bad Homburg, Stadtteil Ober-Erlenbach realisiert.

Das Projekt zeichnet sich durch kompakte Bauweise und eine Bauzeit von lediglich 18 Monaten aus. Zwei Tiefgaragen stehen den Bewohnern zur Verfügung. Die Architektur und Flächenaufteilung wurden funktional und marktorientiert gestaltet. Das Projekt wurde in ruhiger Wohnlage umgesetzt. Die Projektleitung und Umsetzung erfolgte als Angestellter der Weisenburger Bau GmbH.

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Wohnungsbau Nidderau

Projektleitung

In Nidderau entstand mit dem Projekt „32 Sozialwohnungen am Auerweg“ ein kompakter Neubau mit sozialer Ausrichtung. In dem Mehrfamilienhaus wurden 32 öffentlich geförderte Wohnungen realisiert.

Die Wohnungen wurden innerhalb von nur 11 Monaten Bauzeit fertiggestellt. Es handelt sich um eine Maßnahme der sozialen Wohnraumförderung. Das Gebäude verfügt über 3 Außenstellplätze. Die Projektleitung und Umsetzung erfolgte als Angestellter der Weisenburger Bau GmbH.

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Wohnungsbau Gießen

Bauleitung

Das Projekt „Wohnen am alten Flughafen“ in Gießen umfasst den Neubau von 22 Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 11 Tiefgaragen. In dem neu entstandenen Wohnquartier wurden 419 Eigentumswohnungen realisiert.

Das ca. 32.000 m² große Areal liegt im Stadtteil Stolzenmorgen und wurde über eine Bauzeit von 5,5 Jahren bebaut. Das Projekt wurde von Feldmann Architekten geplant. Mit 423 Tiefgaragen- und 162 Außenstellplätzen wurde ein großzügiges Parkplatzangebot geschaffen.

Das Wohnquartier verbindet moderne Architektur mit funktionalem Wohnraum in zentraler Lage und erfüllt die Anforderungen der EnEV 2016. Die Bauleitung und Umsetzung erfolgte als Angestellter der Weimer GmbH.

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Wohnungsbau Wetzlar

Bauleitung

Mit dem Wohnbauprojekt „Avignon Anlage“ wurden fünf moderne Mehrfamilienhäuser mit einer gemeinsamen Tiefgarage in Wetzlar realisiert. Das Projekt kombiniert 52 Eigentumswohnungen und 15 Mietwohnungen und schafft so ein gemischtes Wohnquartier mit einem breiten Nutzungsspektrum.

Das Ensemble liegt in zentraler Lage und wurde auf einem ca. 5.500 m² großen Grundstück errichtet. Insgesamt wurden rund 7.326 m² Wohnfläche geschaffen. Alle Wohnungen verfügen über Balkone oder Terrassen. Die Architektur stammt von Feldmann Architekten GmbH.

Die 72 Tiefgaragen- sowie 9 Außenstellplätze sorgen für eine ausreichende Parkplatzsituation für die Bewohner. Das Projekt wurde gemäß EnEV 2016 energetisch optimiert und innerhalb von 24 Monaten Bauzeit fertiggestellt. Die Bauleitung und Umsetzung erfolgte als Angestellter der Weimer GmbH.

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EFG Bad Homburg

Projektsteuerung

Am 2. Mai 2024 kam es in Bad Homburg zu einem außergewöhnlich schweren Starkregenereignis, bei dem der Heuchelbach über die Ufer trat. Durch den Bruch einer Scheibe gelangte das Wasser ungehindert in das Untergeschoss der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (EFG) in der Sodener Straße 18 und setzte eine Fläche von rund 550 m² vollständig unter Wasser. Nach der ersten Schadensaufnahme übernahm ich für die Gemeinde die komplette Kommunikation mit der Versicherung und organisierte unverzüglich die notwendigen Sofortmaßnahmen. Der Rückbau sowie die technische Trocknung wurden durch die Firma ARTUS fachgerecht durchgeführt.

Im Anschluss an die Trocknung entschied ich mich, die Sanierung in Einzelvergabe mit langjährig bewährten Partnerfirmen umzusetzen, um eine hohe Ausführungsqualität sicherzustellen und gleichzeitig die Kosten zu optimieren. Dadurch konnte eine Einsparung von über 120.000 Euro gegenüber einem Generalunternehmer erzielt werden. In diesem Zuge koordinierte ich sämtliche beteiligten Gewerke: Der Architekt übernahm die planerische Ausarbeitung des Projekts und unterstützte in der Bauleitung. Der Estrichleger stellte den vollständigen neuen Bodenaufbau her. Die Gewerke Heizung, Lüftung und Sanitär sorgten für die vollständige Installation und Erneuerung aller technischen Anlagen. Die Installateurfirma führte ergänzende Arbeiten an wasserführenden Systemen durch, während die Elektrofirma die komplette elektrische Infrastruktur modernisierte. Die Innenausbaufirma übernahm alle Putz-, Maler- und Gipskartonarbeiten. Der Fliesenleger setzte die neuen Wand- und Bodenfliesen präzise und fachgerecht um. Die Schreinerei fertigte nicht nur verschiedene neue Einbauten, sondern erneuerte auch sämtliche Türen und Zargen komplett. Ergänzend verlegte der Bodenleger einen hochwertigen Teppich- und PVC-Boden, der optisch wie funktional ein stimmiges Gesamtergebnis erzeugt. Die Montagefirma installierte die neuen WC-Trennwände.

Im Zuge der Sanierung wurde zudem der Grundriss sinnvoll weiterentwickelt. Ein Durchbruch zwischen der Küche und der Lounge sowie der anschließende Thekenausbau schufen einen offenen, einladenden Kommunikationsbereich. Weitere Raumöffnungen und Anpassungen führten zu einer modernen, großzügigen Aufteilung, die den heutigen Anforderungen deutlich besser entspricht.

Die Maßnahme wurde innerhalb der vorgesehenen Bauzeit abgeschlossen und zeigt eindrucksvoll, wie strukturierte Projektsteuerung und Baubegleitung, eine präzise Koordination der Gewerke und wirtschaftlich durchdachte Entscheidungen zu einem hochwertigen und zugleich kosteneffizienten Ergebnis führen.